Neal McQueen interessierte sich schon als Jugendlicher für die Fotografie: mit vierzehn Jahren erhielt er von seinem Vater, einem viel gereistem Kapitän, eine russische Kamera-Ausrüstung mit der er einige Jahre die untiefen der B&W Photographie auslotete. Wichtiger sollte jedoch zunächst die Musik werden. Als Sänger, Instrumentalist, Songwriter, Produzent, Toningenieur und DJ war McQueen für über 25 Jahre in den verschiedensten Genres der Musikszene unterwegs, bis er 2010 wieder zurück zur Fotografie fand. Seine fotografischen Themen, die er zunächst ausschliesslich in analoger Technik erarbeitete, werden aktuell mit einem Mix aus digitaler und/oder analoger Ausrüstung umgesetzt, dabei ist er aber seiner Vorliebe zum schwarzweißen Bild treu geblieben. Als unabhängiger Fotograf konzentriert sich McQueen seit April 2015 verstärkt auf dokumentarische Projekte, jedoch ist er auch weiterhin in anderen Bereichen der Photography aktiv. So war er zwischen 2015 und 2016 für 8 Monate in Griechenland und der Türkei um die Flüchtlingskrise in einem Blog zu Dokumentieren. Seine dokumentarischen Arbeiten sind geprägt durch eine aktivistische, humanitäre Grundhaltung.